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Konzerte 2009

Samstag, 14. November 2009, 20.15 Uhr

Pfarrkirche St. Peter und Paul in Lustenau

Sonntag, 15. November 2009, 17.00 Uhr

Katholische Kirche in Balgach / CH

 

Josef Haydn (1732 – 1809)

Salve Regina, Stabat Mater

 
Josef Haydn  


Mitwirkende:

 
Birgit Plankel - Sopran
Martina Gmeinder - Alt
Klaus Steppberger - Tenor
Thomas Dobmeier - Baß
Julia Rüf - Orgel
Chor und Orchester des Collegium Vocale Lustenau
 
Gesamtleitung:
Dir. Karl Matheisl
 

Kartenvorverkauf:

Konzert Lustenau: Telefon +43 (0)664-126 46 35 und bei den Mitgliedern des Collegium Vocale Lustenau
 
Konzert Balgach: Telefon +41 (0)71-722 34 37
 
Jugendliche bis 18 Jahre und Studenten freier Eintritt
Erwachsene: EUR 17,- / sFr. 25,-

Josef Haydn (1732 - 1809)

Joseph Haydn wird am 31.3.1732 in Rohrau/NÖ geboren und kommt bereits im Alter
von fünf Jahren zu Verwandten in das nahe Hainburg, um als Chorsänger ausgebildet
zu werden. 1740 wird er dort von Georg von Reutter, dem musikalischen Direktor des
Stephansdoms in Wien, entdeckt und verbringt die folgenden neun Jahre als Chorsänger
in Wien, die letzten vier in Gesellschaft seines jüngeren Bruders Michael. 1749 – nach
Eintreten des Stimmbruchs – wird Haydn entlassen und beginnt eine Karriere als freier
Musiker.

 
Im Laufe dieser beschwerlichen Periode geht Haydn vielen verschiedenen Tätigkeiten
nach und schreibt seine ersten Streichquartette. 1757 Musikdirektor bei Graf Morzin
und 1761 Vizekapellmeister, 1766 Kapellmeister der Familie Esterházy. In den nächsten
30 Jahren arbeitet er in den drei Hauptresidenzen der Esterházys: dem Familiensitz
in Eisenstadt, dem Winterpalais in Wien und Schloss Eszterháza, im Süden des
Neusiedlersees. Haydn hat ein weites Feld an Verantwortlichkeiten, unter anderem
Komposition, Leitung des Orchesters, Spielen von Kammermusik für und mit seinem
Patron und schließlich das Arrangieren von Opernproduktionen. Trotz des enormen
Arbeitspensums fühlt sich Haydn in seiner Stelle glücklich. Die Esterházy-Fürsten
waren Musikkenner, die seine Arbeit schätzten und ihm das nötige Umfeld für seine
künstlerische Entwicklung gaben, darunter den täglichen Zugang zu seinem eigenen
kleinen Orchester. 100 bis 150 Aufführungen finden in der Saison zwischen Februar
und November statt und Haydn wird einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Allmählich
komponiert er ebenso viel für Veröffentlichungen wie für seine Arbeitgeber.

 
Ab 1781/1782 steht er in regem Gedankenaustausch mit W. A. Mozart. 1790 wird die
Hofmusik der Esterházys aufgelöst und Haydn, 58-jährig, in Pension geschickt.
Er akzeptiert darauf ein lukratives Angebot und geht nach England, um seine neuen
Sinfonien mit einem großen Orchester aufzuführen. Die Reisen (1791 - 1792, und
nochmals 1794 - 1795) sind ein großer Erfolg. Das Publikum stürmt Haydns Konzerte
und er erwirbt schnell Ruhm und Vermögen. Musikalisch bringen die Besuche in
England einige seiner bekanntesten Werke, darunter die Sinfonie mit dem Paukenschlag,
die Militärsinfonie, die Londoner Sinfonie, das Reiterquartett und das Zigeunertrio.

 
Ab 1802 verschlimmert sich seine Krankheit, an der er schon seit einiger Zeit leidet.
Joseph Haydn stirbt am 31.5.1809 in Wien – auf seiner Gedenkfeier wird das Requiem
von Wolfgang Amadeus Mozart gespielt.